Sommernachtstraum
William Shakespeares grandiose Komödie wurde 1600 uraufgeführt und ist eines der meistinszenierten seiner Stücke, treibt ein heiter-vergnügliches Spiel mit den Wirrnissen und Narrheiten der Liebe.

Theseus kann den Tag seiner Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hypollyta nicht mehr erwarten, die beim nächsten Vollmond stattfinden soll. Die Zeit bis dahin soll mit Lustbarkeiten am Hofe verbracht werden. Egeus, ein athenischer Bürger klagt nun, daß seine Tochter Hermia sich nicht mit Demetrius verbinden will, dem sie versprochen ist und der sie liebt. Sie findet mehr Gefallen an den Werbungen Lysanders. Da jedoch nach athenischem Recht der Vater über die Eheschließung seiner Tochter zu bestimmen hat, droht Hermia, wenn sie sich nicht fügt, der Tod oder das Kloster.

Sie und Lysander beschließen jedoch zu fliehen und sich um Mitternacht am Rande eines Athen nahegelegenen Walde zu treffen. Helena, Hermias Freundin, bekommt ihren Fluchtplan zu Ohr und gibt diesen sogleich an Demetrius, der sie verabscheut, weiter, um sich bei ihm ein wenig einzuschmeicheln.

Doch der Wald wird von Kobolden und Elfen beherrscht, an ihrer Spitze Oberon und Titania, die Eifersucht getrennt hat. Der Elfenkönig läßt sich von seinem treuen Diener Puck eine Wunderblume bringen, deren Saft, im Schlaf auf die Augenlider geträufelt, jedes Wesen in denjenigen, den es bei Erwachen erblickt, verliebt macht. Mit dessen Hilfe möchte er seine Gattin Titania bestrafen, indem er sie in irgend eine niedrige sterbliche Kreatur, Zettel, den Weber, wie sich später herausstellt, verliebt macht.

Doch zunächst werden durch einen Irrtum Pucks die Verhältnisse der beiden athenischen Liebespaare völlig durcheinander gebracht. Plötzlich liebt jeder den falschen.

Zur selben Zeit tauchen auch noch die sechs Handwerker, die das Stück "Pyramus und Thisby" für die Hochzeit des Herzogs proben, am selben Ort auf. Da es Puck nicht lassen kann sein Spiel auch mit ihnen zu treiben geraten in jener Nacht alle bisherigen Verhältnisse komplett durcheinander, bis endlich der Morgen erwacht und der Spuk der Nacht verschwindet.

Alle Verwechslungen und Verwirrungen werden nun wieder aufgehoben und das Hochzeitsfest des Herzogs, wo gleichzeitig auch Hermia mit Lysander und Helena mit Demetrius verheiratet werden, nimmt glücklich seinen Lauf.

Alle gedenken nun der "Geschichten dieser Nacht" als "Launen eines Traums".

Regie: Klaus Hoffmann
Auf der Bühne 
THESEUS, Herzog von Athen Frank Burkhardt
EGEUS, Vater von Hermia Stephan Schmidt
LYSANDER, in Hermia verliebt Rüdiger Eberle
DEMETRIUS, in Hermia verliebt, verfolgt von Helena Thomas Kiergassner
HIPPOLYTA, Königin der Amazonen; verlobt mit Theseus Susanne Lauterbach
HERMIA, Egeus' Tochter; verliebt in Lysander Vera Rumpel
HELENA, verliebt in Demetrius Sandy Wolf
SQUENZ Zimmermann und Poet Johannes Schoierer
SCHNOCK Tischler Klaus Hoffmann
ZETTEL Weber Gert Hessing
FLAUT Blasebalgflicker Thomas Kiergassner
SCHNAUZ Kesselflicker Rüdiger Eberle
SCHLUCKER Schneider Stephan Schmidt
OBERON König der Elfen Frank Burkhardt
TITANIA Königin der Elfen Susanne Lauterbach
MOTTE Sophia Weber, Giulia Glania
ERBSENBLÜTE Teresa Wolf, Clara Bunke
SPINNWEB Tobias Frischling, Nils Kühne
NACHTIGALL Tabea Mewis, Julia Wein
BEO Luisa Rohe, Chiara Lauterbach
ANDERSHERUM Sandra Hautmann, Niklas Ebert
am Saxophon Fiona Stutz
PUCK Stefan Reichel
Hinter der Bühne 
Souffleuse Heide Buchholzer
Maske Isabella Hoffmann, Christine Frischling
Bühnenbau Wolfgang Gropl
Ton Robert Smazinka
Licht Stefan Wanninger
Kostüme: Christiane Kühne, Elisabeth Hoffmann